kairo

Kairo14

Kaffeehaus nahe der Hussein-Moschee. Die Porträts zeigen schmerzlich eine Vergangenheit in der es noch eine lebendige intellektuelle Kultur gab. Wie den Literatur-Nobelpreisträger Mahfus, der mit über 80 Jahren von einem Islamisten schwer am Hals verletzt wurde, weil er den Frommen zu respektlos war. Oder der Sängerin Umm Kulthum. Bis in die 80er waren in der muslimischen Welt moderne, nationale Ideen stark, und erlaubten Frauen und Künstlern Entfaltung. Heute gibt es vor allem noch engstirnige Religiosität und westlich geprägten Kommerz.

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